Allgemeine Anleitung zur Druckvorlagenerstellung


|   Anleitung

Hier fassen wir für Dich kurz und knapp alle wichtigen Punkte zusammen, die Du zu der Erstellung Deiner Druckdaten brauchst.

1. Wähle die passende Vorlage für Deinen Druck

Suche Dir aus unseren Vorlagen Dein Druckprodukt aus und lade Dir das gewünschte Format einfach runter. Unsere Vorlagen sind bezüglich der Größe, Auflösung wie auch JPG-Komprimierung optimal für den Druck und benötigen keine Anpassungen mehr. 


Damit Du Deine Inhalte gut platzieren kannst, sind alle Vorlagen mit Markierungen für den Beschnitt und Sicherheitsabstände versehen. Wenn Du mit Deiner gestalteten Vorlage fertig bist, entferne einfach diese Markierungen und exportiere dann Deine Druckdaten.

2. Keine passende Vorlage zu finden? Erstelle einfach Deine eigene.

Wenn die gesuchte Vorlage nicht in unserem Repertoire zu finden ist, erstelle mit dem Programm Deiner Wahl eine eigene Vorlage. Um das für Dich beste Druckergebnis zu erstellen, berücksichtige die folgenden Schritte:

  • Lege Deine Vorlage direkt im CMYK Farbmodus an. Dateien im RGB-Modus führen im Druck zu teils deutlichen Farbverschiebungen (siehe Slider). RGB-Daten werden immer von uns in CMYK umgewandelt. Eine Reklamation auf Grund der daraus resultierenden Farbverschiebung ist nicht möglich. 

  • Das passende Format für Dein Druckprodukt, findest Du im verlinkten Datenblatt auf der jeweiligen Produktseite. Lege dabei am besten Deine Vorlage direkt mit einem Beschnitt von 2 mm an jeder Seite an. 

  • Wenn Du mit einem pixelorientierten Bildbearbeitungsprogramm arbeitest, solltest Du die Mindestauflösung von 300 dpi beachten. Bei Großformatdruck wie Plakaten oder Bannern reichen 150 dpi und bei abweichenden Produkten wie z.B. Werbeartikeln oder Stempel entnimm die dpi-Zahl auch dem jeweiligen Datenblatt. Dateien mit weniger als 300 dpi verursachen mit abnehmender dpi-Zahl deutliche Qualitätsverluste (siehe Slider). Ein nachträgliches Erhöhen der dpi-Zahl/der Auflösung verbessert nicht die Qualität. 

  • Zuletzt solltest Du bei der Erstellung Deiner Vorlage berücksichtigen, auf welchem Papier Du Dein Design drucken lassen möchtest. Je nach dem ob Deine Wahl auf ein gestrichenes (coated) und ungestrichenes (uncoated) Papier fallt, solltest Du dies in dem Programm Deiner Wahl einstellen.   

Abbildung zur Darstellung des optischen Unterschieds von CYMK und RGB.

3. Gestaltung Deiner Druckvorlage

Wie bereits erwähnt, sollte Deine Vorlage einen Beschnitt von 2 mm auf jeder Seite haben. Deine Druckdatei wird inklusive des Beschnitts gedruckt und anschließend an der genauen Formatkante zugeschnitten. So können wir gewährleisten, dass Dein Produkt bis zur Schnittkante bedruckt ist. Beim Gestalten Deiner Vorlage solltest Du daher drauf achten, dass Hintergrundbilder, farbliche Füllungen oder Verläufe bis an den äußersten Dateirand gehen. Auch bei sorgfältigster Arbeit und unseren modernen Maschinen kann es sonst zu weißen Blitzer am Rand kommen. Elemente wie Texte, Logos und andere Gestaltungselemente sollten mindesten 3 mm Randabstand zur Schnittkante haben und somit insgesamt mindestens 5 mm zum Dateirand, um zu vermeiden, dass diese beim Zuschnitt des Endformats angeschnitten werden.

4. Speichere Deine fertigen Daten

Für das Speichern Deiner Druckvorlage kannst Du zwischen vielen Dateiformaten wählen. Wir unterscheiden dabei grundsätzlich zwischen offenen und geschlossenen Formaten. 

Geschlossene Dateiformate wie PDF , JPEG oder TIFF sind i.d.R. nachträglich nicht mehr änderbar. Nach unserem Datencheck, kann die Vorlage direkt in den Druck. Wähle beim Speichern von JPEG-Dateien eine möglichst hohe Qualitätsstufe. Optimal liegt diese zwischen den Werten 10 bis 12. Für große Formate wie Plakate empfehlen wir den Wert 8. So wird die Randschärfe z.B. von Schriften erhalten.


Dein gewähltes Programm bietet keine geschlossenen Dateitypen an? Kein Problem! Wir akzeptieren eine Vielzahl von offenen Dateiformaten aus den Officeanwendungen (Word, Publisher, PowerPoint, etc.), den Adobe-Programmen wie Illustrator, InDesign, Photoshop und viele weitere. Diese Dateiformate bieten jedoch einige Fehlerquellen, da eine einheitliche Ansicht beim Öffnen der Datei nicht garantiert werden kann. Aus diesem Grund geht vor dem Druck eine Freigabeansicht, der von uns bearbeiteten Druckvorlage, zur Prüfung an Dich. Erst nach Deiner Druckfreigabe, gehen Deine Daten in den Druck. Bitte beachte, dass dieser Mehraufwand mit zusätzlichen Kosten verbunden ist und sich durch die zusätzliche Freigabe der Druck- und Liefertermin verschieben kann.

5. Checkliste zur Kontrolle Deiner Druckdaten

Bevor Du uns Dein Design zuschickest, wirf nochmal einen Blickdrauf. Hier ist eine kleine Checkliste, die Dir hilft zu prüfen, ob alle Vorgaben eingehalten sind:

  • Ist die Auflösung für das ausgewählte Druckprodukt korrekt? 

  • Wurde im CMYK-Farbmodus gearbeitet?

  • Haben alle Seiten der Vorlage einen Beschnitt von 2 mm?

  • Sind wichtige Gestaltungselemente, wie Schrift, Logos oder Bilder angeschnitten?

  • Wirkt die gespeicherte Datei unscharf?

Keine Sorge, wir kontrollieren alle eingehenden Druckdaten auf die Eignung für den Druck. Inhaltliche Fehler, wie Rechtschreibfehler, falsche Bilder oder Logos, fallen nicht in dem Rahmen der von uns durchgeführten Kontrolle.